Prism
Prism

Musikplayer · Windows und macOS · Open Source · kostenlos

Ein Player für jede Farbe von Musik.

Deine eigenen Dateien, dein Navidrome-Server, Internetradio und YouTube Music. Bisher vier Tabs und eine App, jetzt ein ruhiges Fenster neben dem Editor. Mit einem Knopf, der aus deinen Favoriten einen endlosen Mix macht.

Lokale Dateien Navidrome Radio YouTube Music

Das Prism-Hauptfenster: Seitenleiste mit den Quellen, oben die gemerkten Radiosender, darunter Album-Cover, unten die Wiedergabeleiste mit dem Flow-Ring, der halb aus dem Fenster ragt

Vier Quellen

Rein gehen vier Farben, raus kommt Musik.

Ein Prisma zerlegt Licht in seine Farben. Prism macht es umgekehrt: Jede Quelle hat ihre Farbe, als Punkt in der Seitenleiste und als kleines Abzeichen auf jedem Cover. Gespielt wird alles von einem Player, mit einer Warteschlange und einer Lautstärke.

Lokale Dateien

Deine Ordner, immer aktuell.

Ordner hinzufügen, fertig. Prism beobachtet sie und merkt neue, verschobene und gelöschte Dateien von selbst. Alben, Interpreten, Titel, Playlists und Suche. Cover kommen aus den Tags, aus dem Ordner oder werden online nachgeschlagen.

Navidrome

Dein Server, so schnell wie lokal.

Prism legt einen eigenen Index deines Servers an und gleicht ihn im Hintergrund ab. Blättern und Suchen bleiben flüssig, auch mit über 30.000 Titeln. Herzen werden zu Sternen auf dem Server und umgekehrt, Playlists erscheinen, gespielte Titel werden gescrobbelt.

Radio

Sender aus der Nähe und der Welt.

Prism zeigt Sender in deiner Region und durchsucht das freie Verzeichnis von Radio Browser weltweit nach Name, Land und Genre. Sender lassen sich merken, der laufende Titel steht im Player, und nach einem Aussetzer verbindet sich Prism von selbst neu.

YouTube Music

Im Fenster statt im Browser-Tab.

YouTube Music läuft direkt in Prism. Du meldest dich auf der Seite von Google an, Prism sieht dein Passwort nie. Die Warteschlange erscheint in Prism, Mini-Player und Medientasten steuern sie wie jede andere Quelle. Es spielt immer nur eins.

Flow

Ein Klick, Musik läuft.

Der runde Knopf ragt halb aus dem Fenster und ist das Erste, was die Hand findet. Steht nichts in der Warteschlange, mischt er aus deinen Favoriten einen Mix, der nicht aufhört. Läuft Musik, ist er Pause und Weiter, und um ihn läuft der Fortschritt in den Farben des Covers.

  • Nichts doppelt. Jeder Titel kommt einmal dran, bevor sich etwas wiederholt.
  • Kein Interpret zweimal hintereinander, solange es sich vermeiden lässt.
  • Lange nicht gehört kommt etwas öfter. Ein Lieblingsalbum zählt mit allen Titeln.
  • Wenig Favoriten? Dann füllt Flow mit Titeln derselben Interpreten und Genres auf.

In der App per Rechtsklick auf den Ring

Bereit, wenn du es bist

Flow mischt deine Favoriten aus allen Quellen

Als Nächstes

    Ansichten

    Graphit, Glas und ein Farbring.

    Ein randloses Fenster mit eigener Titelleiste, Glas-Effekt unter macOS und Windows 11 und ohne weißes Aufblitzen beim Start. Die Farben kommen vom Cover, der Rest bleibt ruhig.

    Mini-Player

    Klein genug für neben den Code.

    Wer den ganzen Tag programmiert, will Musik, aber kein zweites großes Fenster. Schließt du Prism, wird es zum Mini-Player: auf dem Mac direkt unter dem Symbol in der Menüleiste, unter Windows über der Taskleiste. Er nimmt nie den Fokus und erscheint nie von selbst.

    Kurzbefehl
    ⌘ ⌥ P oder Strg Alt P, frei wählbar
    Immer oben
    auf Wunsch über allen Fenstern
    Medientasten
    und Mediensteuerung des Systems folgen der Quelle, die gerade spielt

    Klang und Formate

    Spielt, was auf der Platte liegt.

    Die Wiedergabe läuft in einer eigenen Engine in Rust, nicht im Audio-Element eines Browsers. Die gängigen Formate dekodiert Prism selbst, für den Rest liegt ein kleines FFmpeg bei. Eine Datei aufs Fenster ziehen spielt sie sofort, auch wenn sie nicht in der Mediathek liegt.

    Lückenlos

    Live-Alben und DJ-Mixe laufen ohne Pause von Titel zu Titel.

    Überblenden

    Aus, nur im Flow oder immer, zwischen einer und acht Sekunden.

    ReplayGain

    Nach Titel, nach Album oder aus. Kein Sprung in der Lautstärke.

    Ausgabegerät

    Frei wählbar. Wechselt das System das Standardgerät, folgt Prism.

    Deine Daten

    Kein Konto. Nichts im Klartext.

    • Navidrome-Passwort im Schlüsselbund von macOS bzw. in der Anmeldeinformationsverwaltung von Windows, nie in einer Datei von Prism.
    • YouTube Music meldest du direkt bei Google an. Prism sieht dein Passwort nicht.
    • Radio in der Nähe nutzt nur Land und Region. Wer mag, stellt beides von Hand ein.
    • Fehlende Cover sucht Prism bei MusicBrainz. Das lässt sich abschalten.
    • Updates sind signiert, laden im Hintergrund und installieren sich beim Beenden. Sie unterbrechen nie, was gerade läuft.

    Fragen

    Kurz beantwortet.

    Was kostet Prism?

    Nichts. Prism ist kostenlos und Open Source unter der MIT-Lizenz, ohne Konto, Abo oder Werbung.

    Welche Quellen spielt Prism?

    Musikdateien auf deinem Rechner, einen Navidrome-Server, Internetradio und YouTube Music. Apple Music ist für Version 1.1 geplant. Spotify ist nicht vorgesehen.

    Brauche ich einen Navidrome-Server?

    Nein. Prism spielt auch nur deine lokalen Dateien, Radio oder YouTube Music. Navidrome lässt sich jederzeit in den Einstellungen verbinden. Andere Server mit Subsonic-Schnittstelle wie Gonic oder Airsonic sollten ebenfalls gehen, getestet ist Navidrome.

    Spielt Prism FLAC, ALAC und DSD?

    Ja, auch in Hi-Res. Dazu MP3, AAC, WAV, AIFF, CAF, Ogg Vorbis, Opus, WMA, APE, WavPack, Musepack, TTA und MKA oder WebM. DSD wird als PCM abgespielt. Alben laufen lückenlos.

    Wie kommt YouTube Music in Prism?

    YouTube Music läuft als eingebettete Ansicht im Hauptfenster. Du meldest dich dort selbst bei Google an. Die Warteschlange erscheint in Prism, Mini-Player und Medientasten steuern sie. Deine YouTube-Favoriten bleiben in YouTube Music, sie werden nicht mit den anderen gemischt.

    Was ist Flow?

    Ein endloser Mix aus deinen Favoriten in der eigenen Mediathek und auf Navidrome. Kein Titel kommt doppelt, bevor alle einmal liefen, und derselbe Interpret folgt möglichst nicht direkt auf sich selbst. Per Rechtsklick auf den Ring gibt es Flow auch aus der ganzen Mediathek oder aus einem Genre. Radiosender mischt Flow nicht hinein.

    Warum warnen Windows und macOS bei der Installation?

    Die Installer von Version 1.0 sind noch nicht signiert. Unter Windows bei SmartScreen auf „Weitere Informationen“ und dann „Trotzdem ausführen“ klicken. Auf dem Mac in den Systemeinstellungen unter Datenschutz und Sicherheit auf „Trotzdem öffnen“ klicken. Danach startet Prism normal.

    Gibt es Prism für Linux oder das iPhone?

    Nein. Prism gibt es für Windows und macOS ab Version 11, auf dem Mac für Apple-Chip und Intel. Linux und Mobilgeräte sind nicht geplant.

    Das Prism-Symbol: ein weißes Prisma, das einen Lichtstrahl in drei farbige Schallwellen bricht

    Kostenlos. Open Source.

    MIT-lizenziert, ohne Konto, Abo oder Werbung. Wenn dir Prism gefällt, freue ich mich über einen Kaffee.

    Die Installer sind noch nicht signiert, deshalb fragt das System beim ersten Start einmal nach. Windows: bei SmartScreen auf „Weitere Informationen“, dann „Trotzdem ausführen“. macOS: in den Systemeinstellungen unter Datenschutz und Sicherheit auf „Trotzdem öffnen“. Danach startet Prism normal.

    Version 1.0.0 · Quelltext auf GitHub · alle Versionen · MIT-Lizenz · Weitere Tools von mir · wolfgang-linz.de